Hilfe bei überhöhter Prüfungs- oder Auftrittsangst

Prüfungsangst und Auftrittsangst (beides sind Bewertungsängste) existieren sowohl bei Kindern, bei Jugendlichen und auch bei Erwachsenen. Die „Dunkelziffer“ ist hoch, das sie oft verschwiegen und als persönliche Schwäche angesehen werden.

Doch ein gewisses Maß an Nervosität vor Prüfungen und vor wichtigen Auftritten, Präsentationen, Vorträgen, u.ä. ist sogar förderlich, nur überhöhte Ängste und die daraus resultierenden Symptome können Menschen sehr blockieren, ihr volles Leistungspotential abzurufen und in ihrem Beruf oder bei ihrer Aus- und Weiterbildung erfolgreich zu sein. Es kommt sogar manchmal zur Selbstsabotage, da Prüfungen bzw. Auftritte wegen Ängsten gemieden werden.

Im Zuge meines Masterlehrganges an der Donau-Uni in Krems habe ich mich mit diesem interessanten Thema intensiv auseinandergesetzt und die Wirkungsweise und Wirkintensität einer einfachen und wirkungsvollen Selbsthilfe-Technik („Klopftechnik“) untersucht und diese auch selbst erfolgreich vor meiner eigenen Masterprüfung angewandt. Dies hatte einen großen Anteil, dass ich meine Prüfung erfolgreich – sogar mit SEHR GUT – abschließen konnte und noch dazu ein positives und schönes Prüfungserlebnis dabei hatte (im Gegensatz zu meinem Maturaerlebnis mit 19 Jahren). Und Erfolg motiviert ja bekanntlich! 🙂

Zusammenfassend hier die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit und die 3 Hauptgründe, warum ich die Anwendung von Klopfinterventionen sehr empfehlen kann:

  1. Hohe Wirkintensität zur Verringerung der Prüfungsangst und zur Förderung der Konzentration – bei der Prüfungsvorbereitung und bei der Prüfung selbst.
  2. Schnelle Erlernbarkeit der „Klopftechnik“ – diese kann als Selbsthilfetechnik jederzeit und überall angewandt werden.
  3. Hohe Akzeptanz der Selbsthilfetechnik, da über 70% der Probanden hochmotiviert waren, auch in Zukunft diese Technik anzuwenden.

Gerne biete ich auf Basis meiner Erkenntnisse Hilfestellungen zur Erlernung einer Klopftechnik an, die in weiterer Folge gut und einfach als Selbsthilfetechnik angewendet werden kann – sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern und Jugendlichen.

In nur 1 – 2 Sitzungen kann die Technik mühelos erlernt werden und zeigt meist sofort gute Wirkung. Ggf. können tiefsitzende, blockierende und oft unbewusste Glaubensmuster bearbeitet werden. Falls Bedarf besteht, biete ich auch Unterstützung zur Verbesserung des eigenen Lernmanagements an.

Befreien Sie sich von blockierender Auftrittsangst!

Weitere Details zu meiner Masterthesis aus dem Jahre 2018 – 2020 mit dem Titel „Die Wirkungsweise einer bifokal-mulitsensorischen Intervention („Klopftechnik“) bei Prüfungsängsten von gesunden Erwachsenen“ finden Sie nachfolgend:

In meiner Arbeit habe ich Ursachen und Einflussfaktoren von Prüfungsängsten beleuchtet, die stark mit Auftrittsängsten in Verbindung stehen. Im Speziellen wurden von mir die Wirkmechanismen von bifokal-multisensorischen Interventionen („Klopftechniken“) auf Basis von neurowissenschaftlichen Forschungen dargestellt. In einer quantitativen Forschungsarbeit mit schlussendlich 39 erwachsenen, prüfungsängstlichen Personen in zwei Testgruppen habe ich die Wirkungsweise und Wirkintensität der am 1. Blick vielleicht etwas seltsam anmutenden Intervention im Zuge einer tatsächlich stattfindenden Prüfung untersucht. Die Forschung brachte folgende interssante Ergebnisse:

  1. Die Probanden der Interventionsgruppe, die bis zur Prüfung immer wieder die Klopftechnik anwandten, hatten signifikant weniger subjektiv gefühlte Prüfungsangst als die Probanden der Kontrollgruppe, die die Klopftechnik nicht anwandten (durchschnittl. SUD Interventionsgruppe = 3,80 im Gegensatz zur Kontrollgruppe = 5,59).
  2. Nach nur EINER durchgeführten Intervention verbesserte sich der Belastungswert signifikant – durchschnittlich um knapp 3 SUD-Punkte.
  3. Die Klopftechnik wirkte sich signifikant auf Interferenzen aus, d.h. das Konzentrationsvermögen war signifikant besser als in der Kontrollgruppe – auch während der Prüfungsvorbereitung.
  4. Es gab einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Anzahl der Selbstanwendungen und der Wirkintensität der Intervention, d.h. je öfter geklopft wird, desto besser die Wirkung. Deshalb meine Empfehlung: Klopf-Intervention 2 x täglich durchführen!
  5. Die Klopftechnik erzeugt keinen Placebo-Effekt, da es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der positiven Einstellung der Probanden zur Intervention (Zuversicht der Wirkung) und der tatsächlichen Wirkintensität gibt.
  6. Subjektiv empfundene Lernschwierigkeiten (und die Höhe der Lernintensität) haben einen signifikanten Einfluss auf die Höhe der Prüfungsangst. Conclusio: Eine Inanspruchnahme einer Beratung für Lernmanagement und zur Verbesserung des Selbstbilds in Bezug auf das Lernvermögen ist gut investierte Zeit!

Weitere Details und Ergebnisse können gerne bei mir angefragt werden.

Ingrid Stift, MSc
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E-Mail: ingrid@menschenfreundin.at

 

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