Stress und Ängste durch Klopfen rasch reduzieren!

Durch das sogenannte Klopfen können Sie schnell und effizient Stress und Ängste (z.B. Prüfungangst) und andere Emotionen wie Ärger reduzieren! Dies wirkt vielleicht zu Beginn etwas seltsam. Die Klopftechnik – individuell auf Sie abgestimmt – ist aber einfach erlernbar und als Selbsthilfetechnik von Ihnen jederzeit und fast überall anwendbar.

Ängste – und daraus resultierender Stress – wie beispielsweise Prüfungsangst und Auftrittsangst – existieren häufig bei Kindern, bei Jugendlichen und auch bei Erwachsenen. Die „Dunkelziffer“ ist hoch, da Ängste oft verschwiegen und als persönliche Schwäche angesehen werden. Aber eine gewisse Intensität an Angst, die sich z.B. in leichter Nervosität vor Prüfungen, vor Bewerbungsgesprächen und vor wichtigen Auftritten, Präsentationen, Vorträgen, u.ä. zeigt, ist sogar förderlich, da dadurch beispielsweise die Konzentration besser ist als ganz ohne Ängste.

Ab wann ist professionelle Unterstützung sinnvoll?

Aber ÜBERHÖHTE Ängste und die daraus resultierenden Symptome blockieren Menschen! Sie hemmen uns, unser volles Leistungspotential abzurufen und erfolgreich im Beruf oder bei Aus- und Weiterbildung zu sein. Oft reicht schon alleine der Gedanke an eine Prüfung oder einen Auftritt, um Herzrasen oder Schweißausbrüche zu bekommen. Wenn die Angst überhand nimmt, kann es zusätzlich zu sogenannten „Blackouts“ kommen – auch schon in der Vorbereitung auf das Ereignis. Menschen sabotieren sich sogar manchmal selbst in ihrer Entwicklung, indem sie dann Prüfungen oder Auftritte wegen übermäßiger Ängsten meiden. In diesen genannten Fällen wird empfohlen, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ich arbeite mit sogenannten „Klopftechniken“, die gerade bei Stress und Ängsten schnelle Erleichterung bringen können.

Klopfen bei Ängsten?

Dies mag vielleicht im ersten Moment etwas eigenartig klingen – ja, es ist eigenartig! 🙂 „Beklopft“ werden dabei verschiedene Punkte am eigenen Körper. Durch das Stimulieren dieser Punkte in einer gewissen Abfolge, durch gezielte Augenbewegungen und durch das Aussprechen von individuellen Selbstakzeptanz-Sätzen und Sätzen, die Sie persönlich in dieser Situation stärken, kommt es zur schnellen Regulation von Emotionen und zur Auflösung von psychischen Blockaden.

Meine Arbeit mit meinen KlientInnen basiert auf meinen Aus- und Weiterbildungen (EDxTM, Klopfen mit PEP I – III bei Dr. Bohne), meinen jahrelangen Erfahrungen mit verschiedenen Klopftechniken und den Erkenntnisse aus meiner Masterthesis (siehe nachfolgende Infos).In weiterer Folge können die Interventionen selbst einfach angewendet werden (Selbsthilfetechnik) – sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern und Jugendlichen. In nur einer Sitzung kann „das Klopfen“ mühelos erlernt werden und zeigt meist sofort gute Wirkung. Bei Bedarf bearbeite ich mit Ihnen auch tiefsitzende, blockierende und unbewusste Glaubensmuster (Big Five Lösungsblockaden – siehe Video). Bedarfsorientiert biete ich auch Unterstützung zur Verbesserung des eigenen Lernmanagements oder zur professionellen Vorbereitung von Auftritten und Bewerbungsgesprächen an.

Durch Klopfen können Sie also Stress und Ängste schnell reduzieren – probieren Sie es einfach einmal aus!

Wichtig ist mir noch zu erwähnen, dass bei krankhaften Angstzuständen unbedingt ein psychologischer Facharzt aufzusuchen ist.

Wobei kann Klopfen helfen?

Klopfen kann sehr gut allgemein bei hohen Stressbelastungen helfen – und somit bei verschiedenen Ängsten wie Prüfungsangst, Auftrittsangst, Angst vor Bewerbungsgesprächen, Flugangst, Angst vor Spinnen, …

Warum wirkt das „Klopfen“?

Das Klopfen, Summen, Zählen und die Augenbewegungen wirken sich auf verschiedene Gehirnareale aus – u.a. auf unser limbisches System, wo unsere Gefühle sitzen. Durch das Klopfen werden die Hormone Serotonin und Oxitocin freigesetzt, was zur Reduktion von Stress führt. Durch gezielt formulierte Selbstakzeptanz-Übungen kann die Selbstbeziehung und in weiterer Folge das Selbstwertgefühl gesteigert werden. Und durch das Anwenden der Selbsthilfetechnik, die jederzeit und überall einsetzbar ist, wird das Gefühl der Selbstwirksamkeit erhöht.

Nähere Informationen zum Klopfen und aktuelle Forschungen mit PEP sind auf der Website von Dr. Bohne (einem meiner Lehrmeister) zu finden:

Dr. Michael Bohne erklärt die Arbeit mit PEP und die Big Five Lösungsblockaden

Forschungsergebnisse aus meiner Masterthesis

Im Zuge meiner Masterthesis für den Lehrgang Psychosoziale Beratung an der Donau-Uni in Krems habe ich mich der „Wirkung einer bifokal-multisensorischen Intervention („Klopftechnik“) intensiv beschäftigt und diese auch selbst vor der eigenen Abschlussprüfung erfolgreich angewandt. Beim sogenannten „Klopfen“ handelt es sich um eine einfach erlernbare und wirkungsvolle Selbsthilfe-Technik.

Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit und die 3 Hauptgründe, warum ich die Anwendung von Klopfinterventionen sehr empfehlen kann:

  1. Hohe Wirkintensität zur Verringerung der Prüfungsangst und zur Förderung der Konzentration – bei der Prüfungsvorbereitung und bei der Prüfung selbst.
  2. Schnelle Erlernbarkeit der „Klopftechnik“ – diese kann als Selbsthilfetechnik jederzeit und überall angewandt werden.
  3. Hohe Akzeptanz der Selbsthilfetechnik, da über 70% der Probanden hochmotiviert waren, auch in Zukunft diese Technik anzuwenden.

Weitere Details meiner Forschung

Und hier noch weitere Details zu meiner Masterthesis aus dem Jahre 2018 – 2020 mit dem Titel „Die Wirkungsweise einer bifokal-mulitsensorischen Intervention („Klopftechnik“) bei Prüfungsängsten von gesunden Erwachsenen“:

In meiner Arbeit habe ich Ursachen und Einflussfaktoren von Prüfungsängsten beleuchtet, die stark mit Auftrittsängsten in Verbindung stehen. Im Speziellen stellte ich die Wirkmechanismen von bifokal-multisensorischen Interventionen („Klopftechniken“) auf Basis von neurowissenschaftlichen Forschungen dar. Die quantitative Forschung fand in 2 Testgruppen (Interventionsgruppe und Kontrollgruppe) mit insgesamt 39 erwachsenen, prüfungsängstlichen Personen, die vor einer tatsächlich stattfindenden Prüfung standen, statt. Erforscht habe ich dabei die Wirkungsweise und Wirkintensität einer „Klopftechnik“ für die Anwendung bei Prüfungsängsten. Die Forschung brachte folgende interssante Ergebnisse:

  1. Die Probanden der Interventionsgruppe, die bis zur Prüfung immer wieder die Klopftechnik anwandten, zeigten signifikant weniger subjektiv gefühlte Prüfungsangst als die Probanden der Kontrollgruppe, die die Klopftechnik nicht anwandten (durchschnittl. SUD Interventionsgruppe = 3,80 im Gegensatz zur Kontrollgruppe = 5,59).
  2. Nach nur EINER durchgeführten Intervention verbesserte sich der Belastungswert signifikant – durchschnittlich um knapp 3 SUD-Punkte.
  3. Die Klopftechnik wirkte sich signifikant auf Interferenzen aus, d.h. das Konzentrationsvermögen war signifikant besser als in der Kontrollgruppe – auch während der Prüfungsvorbereitung.
  4. Es gab einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Anzahl der Selbstanwendungen und der Wirkintensität der Intervention, d.h. je öfter geklopft wird, desto besser die Wirkung. Deshalb meine Empfehlung: Klopf-Intervention 2 x täglich durchführen!
  5. Die Klopftechnik erzeugt keinen Placebo-Effekt, da es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der positiven Einstellung der Probanden zur Intervention (Zuversicht der Wirkung) und der tatsächlichen Wirkintensität gibt.
  6. Subjektiv empfundene Lernschwierigkeiten (und die Höhe der Lernintensität) haben einen signifikanten Einfluss auf die Höhe der Prüfungsangst. Conclusio: Eine Inanspruchnahme einer Beratung für Lernmanagement und zur Verbesserung des Selbstbilds in Bezug auf das Lernvermögen ist gut investierte Zeit!

Durch das Klopfen konnten also Stress und Ängste schnell reduziert werden. Weitere Details und Ergebnisse erfragen Sie gerne bei mir.

Ingrid Stift, MSc
Kontakt

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E-Mail: ingrid@menschenfreundin.at

 

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